Wie nachhaltig ist eigentlich die Humboldt-Universität zu Berlin selbst?

Humboldt-Uni; Foto: Falk Weiß

Die Humboldt-Uni gleicht mit ihren rund 40.000 Studierenden und Mitarbeiter*innen einer kleinen Kommune. Und einem Reallabor für eine nachhaltigkeitsbewusste Gesellschaft. Aber sie steht mit ihren historischen, denkmalgeschützten Gebäuden sowie einem separierten, über den Stadtraum verteilten Campus vor ganz besonderen Herausforderungen.
An einem integrierten Klimaschutzkonzept arbeiten seit dem 1.Mai 2021 die beiden KlimaschutzmanagerInnen der Humboldt-Universität. Hier stellen sie sich kurz vor:

Beide sind natürlich per mail zu erreichen: klimaschutz@hu-berlin.de.

Wiebke Hampel
"Mein Name ist Wiebke Hampel und ich bin hier in Berlin geboren. Ich studierte im Masterstudiengang "Integrated Natural Resource Management" und koordiniere seit 2 Jahren die Postdoc Academy for Transformational Leadership am IRI THESys. Jetzt freue ich mich auch auf meine Arbeit als Klimaschutzmanagerin der HU Berlin. In meiner Freizeit beschäftige ich mich mit nachhaltiger Landwirtschaft und Ernährung."
Martin Herrmann
"Ich heiße Martin Herrmann, komme aus Halle (Saale) und habe dort Management natürlicher Ressourcen studiert. Anschließend habe ich in Magdeburg als „Masterplanmanager Klimaschutz“ das integrierte kommunale Klimaschutzkonzept betreut und freue mich nun auf die Arbeit als Klimaschutzmanager an der HU.
In meiner Freizeit fahre ich gerne Rad und engagiere mich im Bereich der nachhaltigen Mobilität."

Bereits im Dezember 2019 setzte der Akademische Senat der Humboldt-Uni die „Kommission Nachhaltige Universität“ (KNU) ein. Ihre Aufgabe: Eine Klimaschutzstrategie für die Universität zu erarbeiten und entsprechende Maßnahmen zur Umsetzung einzuleiten.

Was das konkret bedeutet? Hier zum download Bericht und Zielkatalog der KNU als pdf:

Bereits 2005 verpflichtete sich die HU in ihrer Umweltleitlinie zum Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen. Konsequent für eine nachhaltige Uni engagiert sich die studentische Initiative Nachhaltigkeitsbüro der Humboldt-Uni.

In der Themenklasse „Nachhaltigkeit & Globale Gerechtigkeit“ der Stiftung Humboldt-Universität erforschen Studierende in interdisziplinären Teams Fragen zur Nachhaltigkeit. An den Schnittstellen von Geistes-, Sozial- und Naturwissenschaften arbeiten die Stipendiat*innen an einem gemeinsamen Forschungsprojekt und werden von Wissenschaftler*innen des Integrativen Forschungsinstituts zu Transformationen von Mensch-Umwelt-Systemen (IRI-THESys) betreut.

Auch durch die Fridays-for-Future- bzw. Scientist-for-Future-Bewegung erhielten die Aktivitäten der HU für die Realisierung einer klimaneutralen Universität neuen Schwung. Ein Ergebnis, die von Wissenschaftler*innen aufgestellte Klima-Uhr, kann man seit Anfang 2020 vor dem Hauptgebäude besichtigen.

Aktuell: Call for Participation der AG Forschung der KNU

Liebe PhDs, M.A.-Studierende und weitere Interessierte,
wir, die Arbeitsgruppe „Forschung“ der Kommission Nachhaltige Universität entwickeln derzeit partizipativ Leitfäden zum nachhaltigeren Forschen. Es handelt sich dabei um kurze Tipp-Sammlungen, die nur die wichtigsten und nötigsten Methoden dafür aufzeigen sollen. Viele Unis machen es bereits vor (siehe die iGem Initiative der TU-Dresden): dass Labore auch ressourcenschonender forschen können, ohne dabei an Qualität einzubüßen. Alles, was wir brauchen, ist ein kurzer review/ eine kurze Stellungnahme zu dem, was wir selbst schon vorbereitet haben. Bitte meldet euch gern bei Interesse unter pontonca@hu-berlin.de

Beste Grüße von der AG Forschung der KNU (Kommission Nachhaltige Universität)

Die HU möchte ganz praktisch zeigen, dass und wie historisch gewachsene Identität und Verantwortung mit einem Transformationsprozess einhergehen können.
Welche Rolle spielt dabei diese Seite, humboldts17.de?

Diese Seite wurde zuletzt am Freitag, 04. Juni 2021, 14:41 Uhr verändert.