#MoveTheDate: Klima-Uhr zumErdüberlastungstag neu gestellt!


Wir haben auf einer Sonder-Seite über den "German Overshoot Day" berichtet - bereits am 5.Mai 2021 verbrauchte Deutschland die natürlichen Ressourcen, die eigentlich im gesamten Jahr genutzt erden sollten, um nachhaltig zu wirtschaften und zu leben. Der 5.Mai.2021 ist ab sofort die Stunde Null der Klima-Uhr der Humboldt-Universität, hier gibt es weitere Informationen. Wir haben vor diesem 5.Mai 2021 einige Umfragen gestartet, die jetzt ebenfalls auf unserer Seite verfügbar sind. Der globale "Earth Overshoot Day" wurde für dieses Jahr übrigens auf den 22. August berechnet.

Sonderseite zum Erdüberlastungstag am Mittwoch (5. Mai)


Es ist ein Rechenmodell, das für Aufmerksamkeit sorgen soll: Am Mittwoch hat Deutschland seine natürlichen Ressourcen für 2021 aufgebraucht. Anders formuliert: Ab Donnerstag leben wir auf Pump, die Natur kann nicht wiederherstellen, was wir konsumiert haben. Alle weiteren Informationen auf unserer Tehmenseite Erdüberlastungstag.

"Team Klimaschutzmanagement" nimmt an Humboldt-Uni Arbeit auf


Der 3. Mai ist erster Arbeitstag für Wiebke Hampel und Martin Herrmann im Klimaschutzmanagement der Humboldt-Universität. Beide werden ein integriertes Klimaschutzkonzept erstellen und auch hier auf humboldts17.de häufiger zu sehen und zu lesen sein. Wir gratulieren und empfehlen das Interview mit Wiebke Hampel und Martin Herrmann, in dem sie den Weg der HU zu einer klimaneutralen Universität spätstens 2030 skizzieren.

Studie: Amazonas-Regenwald stösst Treibhausgas aus


Der brasilianische Amazonas-Regenwald hat zwischen 2010 und 2019 weit mehr CO2 emittiert als absorbiert. Zunehmende Zerstörung, Abholzung, geschwächter Umweltschutz sind einige Gründe in der Studie, die in Nature Climate Change veröffentlicht wurde.

Eil: Bundesverfassungsgericht kippt Klimaschutzgesetz - Nachbesserung bis 2022 gefordert, Reaktionen aus der Humboldt-Uni


Das Klimaschutzgesetz verstößt teilweise gegen die Verfassung, es muss verschärft werden. Das entschied heute (29. April 2021) das Bundesverfassungsgericht. Denn: Wie genau zwischen 2031 und 2050 Treibhausgas-Emissionen reduziert werden, habe das Klimaschutzgesetz nicht vorgegeben, Es fehlten in dem Gesetz Vorgaben, wie der Treibausgas-Ausstoß nach 2031 reduziert werden solle, urteilten die Verfassungsrichter in Karlsruhe am Donnerstag. Um das „Paris-Ziel“ zu erreichen, so das Urteil,

müssen die nach 2030 noch erforderlichen Minderungen dann immer dringender und kurzfristiger erbracht werden. Von diesen künftigen Emissionsminderungspflichten ist praktisch jegliche Freiheit potenziell betroffen, weil noch nahezu alle Bereiche menschlichen Lebens mit der Emission von Treibhausgasen verbunden und damit nach 2030 von drastischen Einschränkungen bedroht sind.

In einer ersten Reaktion sagte Prof. Dr. Christoph Schneider, Professor für Klimageographie an der Humboldt-Universität:

"Bereits im Frühjahr 2019 hatten die Scientist for Future nach eingehender Analyse des wissenschaftlichen Kenntnisstandes formuliert, dass die Anliegen von F4F berechtigt und gut begründet sind. Dass das Bundesverfassunggericht dieser Einschätzung mit dem heutigen Urteil grundsätzlich folgt und die bisherigen politischen Maßnahmen zum Klimaschutz als teilweise in verfassungswidriger Art und Weise ungenügend beurteilt, ist bemerkenswert. Die Verkündung des Urteils ist deshalb eine sehr gute Nachricht, und zwar nicht nur für den Klimaschutz und die Erfüllung des Pariser Klimaabkommens, sondern auch für evidenzbasierte und wissenschaftlichen Erkenntnissen verpflichtete Politik und Rechtsprechung."

Und Prof. Dr. Jörg Niewöhner vom IRI THESys ergänzt:

"Als Direktor des IRI THESys freue ich mich, dass das Bundesverfassungsgericht in seiner Entscheidung eine intertemporale Figur entwickelt hat, die hoffentlich dazu führen wird, dass die Verteilung der Lasten der Klimaschutzmaßnahmen gerechter über die Generationen hinweg verteilt werden. Damit wird es Politik deutlich erschwert, die Verantwortung für Maßnahmen unbestimmt in die Zukunft zu verschieben und damit unnötig den Druck auf zukünftige Generationen und ihre Freiheitsrechte zu erhöhen. Ich finde es allerdings äußerst wichtig, dass die im Urteil so zentrale Festlegung von nationalen CO2 Restbudgets nicht den Naturwissenschaften und dem Sachverständigenrat der Bundesregierung für Umweltfragen überlassen wird, sondern dass wir auf der Basis ihrer Daten und Empfehlungen in einen breiten politischen und gesellschaftlichen Diskussionsprozess eintreten. Klimaschutz und -anpassung sind gesamtgesellschaftliche Aufgaben - und das schließt ab heute zukünftige Generationen noch deutlicher mit ein."

Nach dem heutigen Urteil muss das Klimaschutzgesetz bis Ende 2022 nachgebessert werden.

Veranstaltungstipp: "OUR PLANET, OUR FUTURE" der Nobelstiftung


Bei diesem dreitägigen virtuellen Gipfel suchen Politik, Wissenschaft, Kultur und Wirtschaft nach Schritten zu einer nachhaltigeren Zukunft der Erde. Heute unter anderem dabei: Al Gore und David Attenborough, morgen (Dienstag) der Dalai Lama und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. Die Anmeldung zum "Nobelpreis-Gipfel" hier

Call for Participation der AG Forschung der Kommission Nachhaltige Universität


Liebe PhDs, M.A.-Studierende und weitere Interessierte,

Wir, die Arbeitsgruppe „Forschung“ der Kommission Nachhaltige Universität entwickeln derzeit partizipativ Leitfäden zum nachhaltigeren Forschen. Es handelt sich dabei um kurze Tipp-Sammlungen, die nur die wichtigsten und nötigsten Methoden dafür aufzeigen sollen. Viele Unis machen es bereits vor (siehe die iGem Initiative der TU-Dresden): dass Labore auch ressourcenschonender forschen können, ohne dabei an Qualität einzubüßen. Alles, was wir brauchen, ist ein kurzer review/ eine kurze Stellungnahme zu dem, was wir selbst schon vorbereitet haben. Bitte meldet euch gern bei Interesse unter pontonca@hu-berlin.de.

Beste Grüße von der AG Forschung der KNU (Kommission Nachhaltige Universität)

Neue Expedition online: Religion und Nachhaltigkeit


Einerseits: Religion verbindet Menschen, ihr Glaube bringt sie zusammen. Besonders in Welt-Regionen in denen religiöse Gemeinschaften die wichtigsten Institutionen vor Ort sind. Aber können Gemeinden dort zu mehr Nachhaltigkeit beitragen? Welche Rolle spielen bei diesen Veränderungen Religion und Religiosität ? Diese Fragen stellen sich Wissenschaftler*innen am Forschungsbereich Religiöse Gemeinschaften und nachhaltige Entwicklung (RCSD). Viel Spass bei der Expedition Religion und Nachhaltigkeit.

Earth Day 2021: HU-Expertin im Panel „Restoring our Earth“ des Earth Day Global Forum


Am Mittwoch, 21.04.2021 nimmt Prof. Dr. Dagmar Haase an der virtuellen Konferenz teil, die Generalkonsulate aus verschiedenen Ländern in New York veranstalten. Dagmar Haase spricht im Panel "Restoring our Earth" und hat auf humboldts17.de vorab erklärt:

"Wenn wir unsere Artenvielfalt erhalten wollen und uns gegen die Auswirkungen des Klimawandels wappnen, dann müssen wir Ökosysteme in ihrer ganzen Vielfalt über alle Biome der Erde hinweg erhalten, und nicht einzelne Arten schützen."

22 Tonnen Rohstoffe pro Jahr: Der Durchschnittsverbrauch der Bundesbürger


Wieviel das ist im Vergleich zu anderen Staaten und Regionen, was dahintersteckt - hier die brandneue Infografik in unserer Expedition MAT_STOCKS

Vor dem 28. Spieltag: Die Bundesliga der Nachhaltigkeit...


Wir sind jetzt nicht unbedingt die profilierten Fussball-Experten, aber dass der VfL Wolfsburg wohl der nachhaltigste Verein der Bundesliga ist, hätte die durchschnittliche Sportredaktion wohl auch nicht geahnt. Dies (und auch die Platzierung der beiden Berliner Vereine im Mittelfeld hat zumindest diese Erhebung ergeben. Und damit ein nachhaltiges, spannendes und hoffentlich gesundes Wochenende!

Brandenburg einsparen? WWF-Studie zu "Ernährung in planetaren Grenzen" veröffentlicht


Wenn die Bundesbürger ihren Fleischkonsum halbieren würden (auf 470 Gramm/Woche), würden in der Landwirtschaft pro Jahr 56 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente eingespart. Und: - Achtung! - der Flächenbedarf würde um fast 3 Millionen Hektar sinken- gut die Grösse des Bundeslandes Brandenburg. So steht es in der am 7. April veröffentlichten WWF-Studie Noch höhere Einsparungen seien bei einer vegetarischen oder veganen Ernährung möglich. Eine weitere mögliche Alternative in naher Zukunft beschreiben wir in unserer Expedition CUBES Circle

Die Suche nach der sauberen Künstlichen Intelligenz und dem nachhaltigen Rechenzentrum...


Einerseits helfen digitale Technologien dabei,. die Nachhaltigkeitsziele (SDG) zu erreichen. Andererseits aber verschlingen die Computersysteme selbst immense Energiemengen in den unzähligen Geräten, Rechenzentren, Anwendungen und globalen Netzwerken. Wie lässt sich dieser Carbon Footprint effektiv reduzieren? Die Leitprinzipien heissen algorithmische Effizienz und Sustainability by Design. clean-IT: Auf dem Weg zu nachhaltigen digitalen Technologien heisst der neue Kurs von openHPI, der aus dem klassischen MOOC mit Selbsttests und Zertifikaten herausfällt. Das clean-IT Forumversteht sich als die internationale Plattform zum Austausch von Ideen, aktuellen Forschungsergebnissen und Anwendungen, um digitale Technologien energieeffizienter zu gestalten. Der Link zum Kurs hier in unseren Diskursen.

Heute (27.03.2021) um 20:30: Earth Hour 2021


Heute ab 20.30 Uhr Ortszeit startet die Earth Hour #15. Am 31. März 2007 schalteten vom australischen Sydney ausgehend über 2 Millionen australische Haushalte für eine Stunde das Licht aus, als Zeichen für Klima- und Umweltschutz. Kurz vor der Umstellung auf die Normalzeit gilt die Earth Hour inzwischen als weltweit grösste Klimaschutzaktion.

Wie alt ist dieser Brunnen? (Kleiner Tipp: Falsch, noch älter...)


In der abschliessenden Folge des KOSMOS Winterkinos gibt Ulf Büntgen vom Geographischen Institut der Universität Cambridge spannende und überraschende EInblicke in die Dendrochronologie. Jahresringe als Archiv und exaktes Werkzeug, um Mensch-Umwelt-Systeme zu analysieren. Trüffel inclusive und natürlich die Antwort auf die Frage: Wie alt ist der abgebildete Brunnen in KOSMOS Winterkino Folge 8.

Weltwassertag 2021 - #ValueWater


Am heutigen "Weltwassertag" veröffentlichte die UNESCO den UN-Weltwasserbericht 2021. Die Geschichte dieses Tages hat das Bundesumweltministerium zusammengefasst. Passend zum Tag hier unsere Expeditionen zu SDG6 und SDG15.

#AlleFür1Komma5


Die Neuigkeiten zum siebenten Globalen Klimastreik am Freitag, 19.03. fasst Fridays for Future auf dieser Seite zusammen. Auch Studierende des Nachhaltigkeitsbüros, der Fridays For Future HU und Charité-Gruppe streiken wieder!

Neue Expedition online: BAGGERSEE


Wieviele Tiere und Pflanzen leben in und an einem künstlich entstandenen Baggersee? Reicht die Artenvielfalt an natürliche Gewässer? Welchen -überraschenden - Einfluss hat das Angeln auf den Artenreichtum? Willkommen bei der Expedition BAGGERSEE!

Erschienen: Newsletter des Forschungsbereichs Religiöse Gemeinschaften und nachhaltige Entwicklung an der Humboldt-Universität zu Berlin


The Research Programme on Religious Communities and Sustainable Development is an interdisciplinary hub for excellent research and policy advice in the field of religion and development. It is based at the Faculty of Theology and headed by Prof. Dr. Wilhelm Gräb and Philipp Öhlmann. We seek to actively contribute to finding solutions to the fundamental challenges of our time. We do so with a focus on religious communities in different contexts – investigating their potential to foster development, equality, social cohesion and ecological sustainability, but also analyzing their role as possible sources of exclusion and marginalization – and by continuously intensifying our international collaboration, particularly with our partners in the global South. Subscribe to our newsletter here

Nachhaltigkeit zum Streamen - KOSMOS Winterkino mit Johan Rockström


Es gab diesen Moment, in dem im Gehirn von Apollo-Astronauten ein Schalter umgelegt wurde - diesen Moment nimmt Johan Rockström zum Ausgangspunkt seiner Analyse der 17 Nachhaltigeitsziele und deren Zukunft für unsere Zukunft. Hier der Link zum Winterkino mit dem Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung

HU hat neues Solardach!


Auf dem Dach der Speicherbibliothek der Humboldt-Universität haben die Berliner Stadtwerke eine Solaranlage installiert. Das Gebäude in der Wissenschaftsstadt Adlershof kann damit künftig fast ein Viertel seines Jahresbedarfs an Strom ökologisch selbst decken. Alles weitere in der HU-Pressemitteilung. Das Foto hat Mathias Völzke/Berliner Stadtwerke kurz vor Fertigstellung der PV-Anlage gemacht.

Wir müssen reden – Agrarsysteme für die Zukunft


Der Verlust an Biodiversität ist neben dem Klimawandel das größte Umweltproblem unserer Zeit. Forscherinnen und Forscher identifizieren die globale Nahrungsmittelproduktion als Hauptverursacher. Könnte die Aquaponik ein Teil der Lösung sein?

Für die Wandertaube war es schon im Jahr 1914 zu spät. Damals starb das letzte Exemplar in einem Zoo in Cincinnati in den USA. Dem Vogel wurden die großflächigen Kahlschläge in seiner nordamerikanischen Heimat und die Jagd zum Verhängnis. Seitdem folgten der Wandertaube unzählige weitere Arten. Täglich sterben etwa 150 Tier- und Pflanzenarten aus. Dieser massive Verlust an Biodiversität bedroht ganze Ökosysteme und ist neben dem Klimawandel das große Umweltproblem unserer Zeit. Fachleute sprechen vom sechsten großen Artensterben in der Erdgeschichte – verursacht von der Menschheit.

Forscherinnen und Forscher der Vereinten Nationen und der Denkfabrik Chatham House haben nun in einer Studie die globale Nahrungsmittelproduktion als Hauptverursacher von Lebensraumzerstörung und Artenschwund identifiziert. Sie warnen davor, dass ohne einen Wandel in den Anbausystemen das Artensterben weiter voranschreiten wird. Damit ist auch das menschliche Wohlergehen gefährdet, das ebenfalls von intakten Ökosystemen abhängig ist.

Die Autorinnen und Autoren nennen drei wirksame Maßnahmen, wie unsere Nahrungsmittelproduktion umweltfreundlicher werden kann: Die Ernährungsgewohnheiten ändern und weniger Fleisch essen, mehr Land für den Naturschutz reservieren und die Landwirtschaft auf Nachhaltigkeit umstellen. Dazu müssten Pestizid- und Düngemittelverbrauch drastisch sinken, der Boden nachhaltig bewirtschaftet und die Anbausysteme vielfältiger und effizienter werden.

Die Wissenschaft sucht nach Lösungen für Agrarsysteme der Zukunft, die nachhaltig sind und zugleich verlässlich und sicher Nahrungsmittel produzieren. An der Humboldt-Universität zu Berlin und dem Leibnitz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei entwickelten Forscherinnen und Forscher dafür das Prinzip der „Aquaponik“ . Das System kombiniert Fisch- und Gemüsezucht und ist dabei ressourcen-, wasser- und emissionssparend.

Könnte die Aquaponik ein Teil der Lösung sein? Diskutieren Sie mit uns.

KOSMOS-Winterkino "Verwobene Welten"


Folge 2 des Kosmos Winterkinos: Prof. Dame Mary Anne Salmond, Anthropologin der University of Auckland und der Humboldt-Universität, die Alexander von Humboldts Idee vom „Netz des Lebens” in Verbindung mit den Philosophien und komplexen Vernetzungen Ozeaniens spricht. Hier der Link.

Die Veranstaltung wurde im Rahmen des Humboldt-Jahres zu Ehren Alexander von Humboldts 250. Geburtstag am 09.12.2019 als Abschlusslesung der Kosmos-Reihe aufgenommen und wird nun im KOSMOS-Winterkino mit Kommentaren von Dr. Theresa Frommen und Prof. Dr. Christoph Schneider der #HumboldtUni​​ neu vorgestellt.

KOSMOS Winterkino gestartet - Folge 1: „Humboldts revolutionärer Blick auf die Erde – eine Chance für das Anthropozän“


Ab sofort und an insgesamt acht Donnerstag-Abenden präsentieren wir das KOSMOS Winterkino.

Heute die Kosmos-Lesung von Klimaforscher Wolfgang Lucht vom Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und der Humboldt-Universität, der über die Chancen von Humboldts Ansatz für die heutige Nachhaltigkeitsforschung spricht..

Die Veranstaltung wurde im Rahmen des Humboldt-Jahres zu Ehren Alexander von Humboldts 250. Geburtstag am 25. April 2019 aufgezeichnet. Wir stellen Sie, ergänzt mit Kommentaren von Dr. Theresa Frommen und Prof. Dr. Christoph Schneider der #HumboldtUni neu vor. In der Veranstaltungsreihe „KOSMOS-Winterkino“ präsentieren wir jeweils eine vergangene Kosmos-Lesung, in der internationale Wissenschaftler:innen verschiedene Themen aus der Lesungsreihe Humboldts aufgreifen und diese aus aktueller Sicht behandeln.

Globaler Klima-Risiko-Index 2021 veröffentlicht


Germanwatch e.V. veröffentlichte heute den "Globalen Klima-Risiko-Index 2021". Drei Punkte: 1. Mosambik, Simbabwe und die Bahamas wurden im Jahr 2019 am stärksten von Extremwetter-Ereignissen betroffen. 2. Zwischen 2000 und 2019 waren die am stärksten betroffenen Länder Puerto Rico, Myanmar und Haiti. 3. Generell: Weniger entwickelte Länder sind stärker betroffen als Industrieländer.
Link zum Bericht von Germanwatch.
Link zum Nachhaltigkeitsziel 13 hier auf humboldts17.de

Neue Expedition online: CUBES Circle


Wie sehen nachhaltige Agrarsysteme der Zukunft aus? Das Projekt CUBES Circle setzt auf Nahrungsmittelproduktion in miteinander verbundenen, kommunizierenden und standardisierten Produktionsmodulen, den sogenannten CUBES. Alle weiteren Details hier...

Und Greta Thunberg twittert: "LIVE from #OnePlanetSummit in Paris: Bla bla nature Bla bla important..." - Das #OnePlanetSummit in Paris


Zum Jahresauftakt: Das One Planet Summit for biodiversity ("There’s no Planet B"), hier in der Berichterstattung der ZEIT, vom Spiegel und in der ARD-Tagesschau.

Hörtipp: Neuer HU-Podcast „Klimaschutz ist am Ende des Tages eine moralische Frage"


Klimageograph Prof. Dr. Christoph Schneider von der Humboldt-Universität geht mit seiner Forschungsgruppe dem Abschmelzen der Gletscher Patagoniens genauso nach wie der Ultrafeinstaubbelastung in Berlin. Die Kernfrage ist stets die gleiche: Wie beeinflussen Menschen das regionale Klima? Welche Wechselwirkungen zwischen sich verändernder Landschaft und Mensch finden statt? Im Podcast spricht Prof. Christoph Schneider über Gletscher auf dünnen Beinen, über die politischen und gesellschaftlichen Kraftanstrengungen, die es braucht, um CO2-neutral zu wirtschaften und darüber, wie man als Wissenschaftler*in nicht den Mut verliert angesichts der oft deprimierenden Forschungsergebnisse. Weitere Informationen und der Podcast hier.

humboldts17.de online


humboldts17.de, das Wissensportal Nachhaltigkeit der Humboldt-Universität zu Berlin, startete am 15.Dezember 2020.

UN-Entwicklungsprogramm UNDP veröffentlicht "Human Development Report 2020"


"Die Klimakrise. Der Zusammenbruch der Biodiversität. Versauerung der Meere. Die Liste ist lang und sie wird immer länger. Und zwar derart, dass viele Wissenschaftler denkeng dass zum ersten Mal nicht der Planet den Menschen formt, sondern der Mensch bewusst den Planeten. Dies ist das Anthropozän - das Zeitalter des Menschen - eine neue geologische Epoche." (Zitat aus dem Human Development Report 2020, veröffentlicht am 15.12.2020). Der Bericht hier (englisch), eine Zusammenfassung der DW hier.

Nachhaltigkeit - ein Modebegriff?


oder: Warum Nachhaltigkeit eine sächsische Idee war...

Der Begriff „Nachhaltigkeit“ lässt sich zrückverfolgen bis ins Jahr 1713. Erstmals erwähnt wurde er vom sächsischen Oberberghauptmann Hans Carl von Carlowitz. Als Leiter des Oberbergamtes Freiberg war er für die Holzversorgung des kursächsischen Berg- und Hüttenwesens zuständig. Von Carlowitz erlebte hautnah, welche Unmengen Holz vor allem die Erzgruben und Schmelzhütten des Erzgebirges verschlangen. Und auch die wachsende Bevölkerung verbrauchte immer mehr Holz – zum Heizen, Kochen oder Bauen.

Hans Carl von Carlowitz erkannte, dass die Wälder vor diesem Raubbau geschützt werden mussten, um einen langfristigen Nachschub an Holz zu sichern und so auch den sächsischen Bergbau zu erhalten. Denn die Holzreserven waren keineswegs – wie lange angenommen wurde – unerschöpflich. Von Carlowitz rief seine Zeitgenossen auf, zugunsten der nachfolgenden Generationen umzudenken und die Holzentnahmen mit Aufforstungen auszugleichen. Seine Ideen dazu hielt er in einem Lehrbuch der Forstwirtschaft fest – dem "Sylvicultura oeconomica". Die erste Erwähnung sehen Sie in der Abbildung, mehr über die geschichte in der Rubrik "Nachhaltigkeitsziele".